LadyMiners mit Sieg in letzter Minute
LadyMiners vs. BC Dresden II 57:56
In einem echten Krimi gewinnen die Ladyminers ihr drittes Spiel in Folge und setzen sich in der oberen Tabellenhälfte fest. Beide Teams starteten am Samstag früh sehr verhalten, der ATSV erwachte aber schneller und ging bis zum Viertelende mit 10:6 in Führung. In der Folge kam der Offensiv-Motor bei beiden Teams besser auf Touren, wobei die Gastgeber bis auf 28:21 davonzogen, bevor zwei einfache Fehler den Gästen noch vier einfache Punkte erlaubten. Auch in der zweiten Hälfte wogte das Spiel hin und her, die Gäste aus der Landeshauptstadt ließen sich nicht abschütteln und konnten zu Beginn des Schlussviertels das erste Mal in Führung gehen und sich etwas absetzen (41:47). Die Ladyminers fighteten zurück, glichen zum 47:47 aus, bevor die Gäste mit einem 0:8-Lauf 90 Sekunden vor Schluss wie der sichere Sieger aussahen (47:55). Mit einem enormen Kampfgeist auf beiden Seiten des Feldes schaffte der ATSV nochmals ein Comeback und konnte trotz vier vergebenen Freiwürfen mit einem 10:0-Lauf wieder die Führung zurückholen (57:55). Bei 1,6 Sekunden vor Schluss ging der BC Dresden nochmals an die Freiwurflinie, traf den ersten, bevor der gemeinschaftlich erkämpfte Defensivrebound des ATSV im Jubel unterging.
"Das war ein Sieg des Kampfes und des Teamgeists," war Coach Tim Aubel nach Spielende mit der mentalen Einstellung hochzufrieden, "über die Wurfquoten und einige Entscheidungen decken wir den gnädigen Mantel des Sieges." Nächsten Sonntag geht es gegen den USV TU Dresden weiter.
Es spielten: Aubel (3), Beuge, Kuner, Gramsch (2), Venegas Montero (18), Riedel (16), Kölbel (9), Bahmann, Jahn, Zeisig (5), Wagner (2), Foltyn (2) |
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